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22 November 2006

Nach Emsdetten

"Wir haben die falschen Lehrer"

Wieder überfällt ein Jugendlicher eine Schule und tötet sich selbst, nachdem er Lehrer und Mitschüler verletzt hat. Für den Hannoveraner Pädagogen Wolfgang Bergmann ist Emsdetten keine Überraschung. Die größten Probleme sieht er an den Schulen selbst.
http://www.zeit.de/online/2006/47/Interview-Bergmann


  • Den im Artikel geäußerten Hinweisen und Denkanstößen kann nur beigepflichtet werden. Gerade die sensiblen Schüler und auch Schülerinnen sind immer wieder Opfer von Ausgrenzung, Mobbing und körperlicher Gewalt.
    Wenn ein beamteter Lehrer die Schüler zu vielfachen Bewerbungen auffordert, ist dies zwar sachlich die richtige Empfehlung, hört sich in den Ohren der Betroffenen wie blanker Hohn an.
    Das Bildungssystem umzubauen und Handwerker hineinzulassen, gibt es an einigen Bildungsstandorten schon, so in der Montessori Schule Landau, die hierfür mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet wurde. (nebenan einfach anklicken!)

1 Kommentar:

Bruno hat gesagt…

Dieses Interview trifft es auf den Punkt, ich habe in der Schule auch diese Erfahrungen machen müssen, und kämpfe noch heute mit den Folgen. Aber die Lösung des Problems liegt nicht in einem weiteren Ausbildungprogramm für Lehrer. Wenn Lehrer das Selbstbewusstsein eines gelebten Lebens ausstrahlen sollen, dann besteht die beste Lösung in einem eben so gelebtem Leben, in einer freiheitlichen Gesellschaft, wo jeder für seine Taten auch die Konsequenzen tragen muss.