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05 März 2008

Siegeszug des Euro

In New York mit dem Euro einzukaufen, ist laut Focus online möglich.
Und noch immer trauern einige hier der DM nach.

19 Februar 2008

Nobelpreisträger fordern UN zum Handeln in Burma auf

Ko Htike veröffentlicht einen Brief unterzeichnet von 9 Nobelpreisträgern, indem diese die UN auffordern, der politischen Entwicklung in Burma nicht länger tatenlos zuzusehen. Unter ihnen sind Desmond Tutu und der Dalai Lama.

07 Januar 2008

burmesische Pressefreiheit

Grafik von Ko Htike.
Die Demokratische Stimme Burmas berichtet, dass die Leitungen von Journalisten und Korrespondenten abgeschaltet worden sind, obwohl alle Gebühren ordnungsgemäß bezahlt worden sind. Die Journalisten können weder über das nationale Telefonnetz noch über Mobilfunk arbeiten.

04 Januar 2008

60 Jahre Unabhängigkeit Burmas

In seiner Rede zu den Unabhängigkeitsfeierlichkeiten unterstrich der burmesische Juntachef die Fortsetzung seiner Politik und gab ein weiteres Beispiel seiner Ignoranz gegenüber Volk und UNO ab. Der Wortlaut bei KoHtike.

02 Januar 2008

Meinungsfreiheit

Die Militärjunta in Burma hat die Lizenzgebühren für Satelittenfernsehen von $5 auf $ 780 erhöht, bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von $300 berichtet Violet Cho für The Irrawaddy.Nachdem die Bevölkerung mundtot gemacht worden ist, soll 60 Jahre nach der Unabhängigkeit jetzt auch der Zugang zu den Medien gekappt werden.
Von gewaltfreien Protestaufrufen berichtet die Demokratische Stimme Burmas. Die Vereinigung aller Mönche sieht diese als Möglichkeit, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen und die wirtschaftlichen Probleme langfristig lösen zu können.

20 Dezember 2007

Die Nationale Liga für Demokratie in Burma resümmiert, dass es keine demokratischen Fortschritte in Burma gibt, so Ko Htike. Die symbolischen Politiken der UNO einerseits und des gerissenen Regimes andererseits haben zu dem zu erwartenden Ergebnis geführt.
Der Junta Chef Than Shwe reist durchs Land um aller Welt zu beweisen, dass seine Regierung stabil und er gesund ist, wie Wai Moe für The Irrawaddy berichtet.

Die Welt sieht nicht mehr auf Burma.

04 Dezember 2007

Vogelfrei! im eigenen Land * Outcast in their own country

Grafik von Ko Htike.
Shaw Paung berichtet für The Irrawaddy über das Vorgehen der Junta gegen die Mönche in Burma: Schließungen der Klöster, Vertreibungen der Mönche und HIV Patienten, Verschleppung der Mönche an unbekannte Orte.
Beim Thati Phatan Kloster, in dem 18 Mönche wohnen, ersammelten sich am 30.November 400 Mönche um für ihr Frühstück Almosen zu erbitten. Das Militär bat aus Angst vor einer erneuten Demonstration um Unterstützung der Sicherheitskräfte, riegelte Straßen ab, baute Straßensperren und führte Leibesvisitationen durch, berichtet die Demokratische Stimme Burmas.
Burma ist ein buddhistisches Land - aber keine Heimat mehr für buddhistische Mönche.

Das Ende des passiven Widerstandes ist damit gekommen? Die Widerstandskämpfer und Unbeteiligte werden in Kollektivhaft genommen, inhaftiert oder vertrieben, abgedrängt und aller Möglichkeiten beraubt sich zu äußern, zu betteln, zu wirken, zu beten.

28 November 2007

Bürgerjournalistenschule

Ohmynews International hat eine erste Bürgerjournalistenschule nahe Seoul am vergangenen Wochenende eröffnet.
Die ländlich gelegene Schule soll Neueinsteigern und Profis Grundlagen des Internetjournalismus nahebringen und auch NichtRegierungsorganisationensmitglieder oder Manager schulen.
Ein breit angelegter Ansatz des mit dem Medienpreis ausgezeichneten Gründers Oh Yeon-ho.
Ein weiterer Schritt in die Richtung Bürgerjournalismus zum Bollwerk der Demokratie und freien Meinungsäußerung zu machen.

23 November 2007

Apocalypse Naypyidaw!

Während die Demokratische Stimme Burmas von der Fortsetzung der Politik des Zuckerbrot und Peitsche berichtet, die Chinesen wieder Waffen an die Junta liefern und eine Zeitung gehindert wird über den Besuch des UN Menschenrechtsbeauftragten Pinheiro zu berichten, berichtet The Irrawaddy über die künstlerische Auseinandersetzung mit der Ereignissen und den einzig noch verbliebenen Schlußfolgerungen daraus:
Diese Einschätzung belegen Yeni and Aung Zaw für The Irrawaddy zahlreiche Aussagen aus dem Inland:
U Pinyazawta, ein führender Mönch der Vereinigung aller buddistischen Mönche telefonierte im September mit The Irrawaddy und forderte: "Wir brauchen eine ausländische Armee, die uns beschützt." Ein bekannter Herausgeber und Vorstand einer Zeitung sagte, dass eine militärische Intervention nötig sei.Luftangriffe seien die einzige Hoffnung der Menschen. Dem Regime müsse jetzt eine Lektion erteilt werden. Zu Beginn der Irak Offensive sind in der amerikanischen Botschaft in Burma mehrere Briefe mit der Frage eingegangen: Wann kommt ihr nach Burma?
Ross Dunkley, der Herausgeber der halboffiziellen Zeitung Mynmar Times bestätigte dies im September bei einem Treffen hochrangiger Journalisten in Bangkok. "Die Menschen wünschen sich George W Bush und die UN mit viel, viel Militär, um dem ganzen endlich ein Ende zu machen.
Die Burmesen erinnern an die Lektion, die Muammar Ghadaffi gelernt hat und fordern ähnliches für den verhaßten Juntachef Than Shwe.
Den ASEAN Gipfel und seine Ergebnisse sehen sie realistisch und sarkastisch:

20 November 2007

Geschichte existiert Without past there´s no future

Ein weiterer Schritt in der Burlesque der burmesischen Junta ist die Eliminierung der Soldaten, die auf Mönche und Demonstranten geschossen haben. So werden Zeugen beseitigt, Zweifler mundtot gemacht und die Vorgänge des September abgeschossen.Die Junta verhält sich im Fall des auf offener Straße am hellen Tag getöteten japanischen Reporters ähnlich restriktiv. Hier wird verleugnet, dass dieser ermordet worden ist, der Sandalensoldat nicht gesucht und eine Untersuchung des Vorfalls unterbunden.

Alle Regime, die ihre Geschichte schreiben wollten und die Wahrheit unterdrückten, haben sich früher oder später in den eigenen Lügengespinsten verheddert.

18 November 2007

Das Gesicht der Junta

Die burmesische Junta hat multilaterale Gespräche abgelehnt und damit ein weiteres Mal ihren Unwillen zu Reformen belegt.
Der burmesische Rapper G-Tone ist während eines Konzertes verhaftet worden. Er hatte den Zuhörern sein Rückentatoo, betende Hände mit Gebetsperlen, gezeigt. Andere Musiker, die die Zuhörer und die Polizisten beruhigen wollten, sind geschlagen worden. Auch die meist jugendlichen Zuhörer sind geschlagen worden.

Meinungsfreiheit sieht anders aus.

15 November 2007

Menschenrechte in Burma

Su Su Nway Goes on Hunger Strike
meldet The Irrawaddy. Die Arbeitsrechtsaktivistin war mit anderen Aktivisten Anfang der Woche während des UN Menschenrechtsbeauftragten Paulo Sergio Pinheiro Besuchs verhaftet worden.
Eine kritische Würdigung der Dialoge zwischen Vertretern der Junta, der Nobelpreisträgerin Daw Aung Su Kyi und dem UN Gesandten Gambari ist in The Irrawaddy zu finden. Kyaw Zwa Moe erläutert dort, dass beide Seiten sich gegenseitig auszuspielen trachten, um ihren Vorteil daraus zu ziehen und dass am Ende die Junta den Sieg davon tragen könnte, wie so oft in der Vergangenheit. Wenn die Generäle die Karte aufnehmen und einen demokratischen Anfang mit der Oppositionsführerin wagen, können alle gewinnen, wenn nicht, wird es weiteres Blutvergießen geben.

Der Glaube an das Gute im Menschen und an die Vernunft scheint in Burma unerschütterlich zu sein. Der Hungerstreik der Arbeisrechtsaktivistin ist ein Zeichen, dass die Junta und die Welt nicht ignorieren kann. Wie Daw Aung Suu Kyi an die Einsicht der Generäle zu appellieren, kann nur dazu führen, dass sie wie ein Hündchen an deren Leine zappeln wird.

07 November 2007

willkürliche Wirtschaft

Die Bauern im Grenzgebiet zu Thailand werden von einer sprunghaften willkürlichen Erhöhung der Abgaben betroffen. Die lokale Friedens- und Entwicklungsgruppe sowie das 907 Bataillon fordern statt der bisherigen 2 Baht pro Korb Reis, 10 Baht und zusätzlich nach Verkauf der Ernte nochmals 10 Baht.
Die Bauern erlösen am Markt aber nur 10 Baht, wenn sie nicht, wie während der Septemberunruhen geschehen, den Reis verschenken.
Die lokalen Kader der Junta scheinen ebenso wenig wie die Junta die Funktion der Wirtschaft zu verstehen. Frei nach dem Motto: der Reis wächst auf dem Feld und wir können die Bauern ausrauben. Auch für die Angehörigen des Militärs sind die Preise gestiegen und diese Verluste wollen sie jetzt von den schwächsten Gliedern holen. Wann begreifen sie, dass sie sich umdrehen müssen?

Die burmesische Junta lehnt multilaterale Gespräche mit der Nobelpreisträgerin und dem UN Gesandten Gambari ab. Der Sprecher der NLD (National League for Democracy) Nyan win berichtet laut Demokratische Stimme Burmas, dass der UN Gesandte Gambari, nur die Erlaubnis erhält Daw Aung San Suu Kyi zu treffen, nicht aber andere Oppositionspolitiker und befürchtet ein Scheitern der Mission.
The Irrawaddy meldet in einer Eilmeldung, dass drei Oppositionsführer morgen die Gelegenheit erhalten sollen UN Gesandten Gambari zu treffen. Hier der Artikel.
Die neueste Eilmeldung spricht von einem Treffen von Daw Aung San Suu Kyi morgen.

Es bewegt sich etwas und das ist sehr gut!!

Die Reporterin Moe Aye berichtet in der Demokratischen Stimme Burmas, dass 9 Muslime aus der ehemaligen Hauptstadt Ragoon inhaftiert worden sind, weil sie protestierenden Mönchen Wasser reichten. Die Gefangenen werden täglich befoltert, sind über säät mit blauen Flecken, können keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen und ihre Familien haben kein Besuchsrecht. Die Folterungen werden nicht von der Polizei sondern vom Militär durchgeführt.

31 Oktober 2007

Die Mönche protestieren wieder

Ko Htike zitiert einen Bericht Aye Nais, dass die Mönche in Pakokkou seit heute morgen wieder protestierend marschieren. Sie fordern die Rücknahme der Preiserhöhungen, die Freilassung von Daw Aung San Suu Kyi und aller politischen Gefangenen. Die Mönche hatten die Demonstration als Gegenveranstaltung zu einer pro-regierungsdemonstration angemeldet und der Marsch hat friedlich stattgefunden. Die Mönche trugen Tücher von Sasana und sagten, sie demonstrierten für die Zufunft des Landes. Die Menschen an den Straßen unterstützten die Demonstration, hatten aber Angst, es öffentlich zu zeigen. Die demokratische Stimme Burmas bestätigt dies. Eine internationale Vereinigung burmesischer Mönche wird gegründet, um weltweit auf die Situation in Burma aufmerksam zu machen.
Derweil versucht Than Shwe und sein Regime mit Umstrukturierungen und kosmetischer Politik internationalen Boden zurückzugewinnen. Der in psychologischer Kriegsführung ausgebildete General wird die Höhen nicht kampflos übergeben oder räumen. Dies kommentiert Aung Zaw für The Irrawaddy. Die Führungsclique um ihn scheint noch intakt zu sein, bzw. er strukturiert sie neu, um einem Gegenputsch zuvorzukommen. Weiter unten in den Rängen wächst die Unzufriedenheit mit der Junta und es kann bezweifelt werden, dass alle die Mär von der US gelenkten Demonstration noch glauben.

Beginnt die zweite Welle?

26 Oktober 2007

Burma: Die Sanktionen greifen

Wie Ko Htike berichtet bleibt die Fluggesellschaft des Schwieggersohnes von Juntachef General Than Shwe, Tay Za, immer öfter am Boden und hat die Flüge nach Singapore vorläufig ab dem 4. November gestrichen. Dies bestätigt die demokratische Stimme Burmas und ergänzt, dass die USA Sanktionen gegen die Fluglinie und den Besitzer Tay Za verhängt hat, es künftig US Bürgern nicht gestattet ist, mit der Linie zu fliegen und alle Konten von Tay Za eingefroren sind. Die Banken gewähren der Fluglinie Air Bagan keine Kredite mehr und da diese gezwungen ist, die Passagiere zu entschädigen, sieht sie finanzielle Engpässe auf sich zukommen und hat sich entschlossen, um liquide zu bleiben, zwei Airbusse zu verkaufen.
The Irrawaddy ergänzt, dass die vor drei Jahren gegründete Fluglinie mit Dumpingangeboten für Rundreisen den Markt erobern wollte.
Die Sanktionen greifen und treffen die richtigen, den korrupten Clan im Dunstkreis der Junta. Und obendrauf gibt es Airbus zu Schnäppchenpreis.

Die demokratische Stimme Burmas berichtet von der Verhaftung eines weiteren Studentenführers der 88er Bewegung Ko Aung Naing. Er versteckte sich im Untergrund und der Kontakt zu ihm ist seit drei Tagen abgebrochen. Das Familienunternehmen, das ein Kopiergeschäft betreibt, ist vor Monaten von der Junta geschlossen worden und immer noch nicht wieder eröffnet.

Die jährliche Reiszeremonie in der Magwe Provinz wird nur unter Einschränkungen stattfinden. Der örtliche Friedens- und Entwicklungsrat hat sich geweigert die Zeremonie zu organisieren, da Sanktionen gegen die Mönche befürhtet worden sind. Jetzt organisiert das Religionsministerium mit seinen Büros vor Ort das Fest und hat angeordnet, dass von jedem Kloster nur ein Mönch kommen darf, die anderen die Almosen in ihren Klöstern erhalten.

Die Angst vor einer erneuten Versammlung der Mönche ist ungebrochen!!

Von den katastrophalen Zuständen in den Gefängnissen und bei Verhören berichtet The Irrawaddy. Frauen werden in Zellen für Todeskandidaten gebracht und ihnen wird medizinische Versorgung verweigert.
UN Menschenrechtskommissar Pinheiro hat angekündigt, dass er auf dem Absatz kehrt macht, wenn die Junta nicht umfassend kooperiert. Diese hat ihm seit 5 Jahren ein Visa verweigert.

Die Welt schaut nicht mehr weg, auch jetzt schon!!

25 Oktober 2007

Pressefreiheit aussteuern

Die Democratic Voice of Burma berichtet von einer Erhöhung der Besteuerung auf Lautsprecher in Burma von 150 kyat auf 15.000 kyat. Das ist eine Aussteuerung der Presse- und Religionsfreiheit erster Güte. Die Lautsprecher dienen der Verbreitung kommunaler Nachrichten und Werbung aber auch Verbreitung religiöser Gebete.

Die Mönche sollen mundtot gemacht werden und die Bevölkerung an Informationen gehindert werden.

12 Jahre und 1 Tag Hausarrest für Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

Einem Diplomaten zufolge hat Aung San Suu Kyi heute nachmittag burmesischer Zeit mit einem Vertreter der Junta Gespräche geführt. Dieser soll die Gespräche zwischen der Nobelpreisträgerin und dem Regime sowie zwischen ihr und der UN koodinieren. Eine ausführliche Darstellung bei Ko Htike.

23 Oktober 2007






Free ASSK Befreit ASSK

Her father is Aung San Ihr Vater ist Aung San

Her courage is un-sung Ihr Mut ist unbesungen

Her life’s a sacrifice Ihr Leben ist Aufopferung

For Democracy – the price für die Demokratie - der Preis

To Burma, freedom she will bring Burma wird sie Freiheit bringen

Of her heroism we sing ihren Heldenmut werden wir besingen

Her people need her now Ihr Volk braucht sie jetzt

Action is her vow Handeln ist ihre Berufung

Daw Aung San Suu Kyi Dame Aung San Suu Kyi

We want her free Wir wollen ihre Freiheit

Doug Siva 22.10.07 bei Ko Htike veröffentlicht.

18 Oktober 2007

Protest gegen das burmesische Regime

Frauen aus aller Welt senden ihre Unterwäsche an die burmesischen Botschaften in ihren Ländern, um gegen die Vergewaltigungen der Frauen in Burma zu protestieren. Die Machthaber in Burma glauben an Machtverlust, wenn sie mit weiblichen Dessous konfrontiert werden.
In Ragoon hängen die Menschen den Straßenhunden Bilder des Generals Than Shwe um. Dies ist eine schwere Beleidigung in Burma.
Beides berichtet The Irrawaddy.

Wie Halbdackel in Bayern.